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Neues Geschäftsfeld · EU-CRCF

Aus Ihren Baustoffen wird ein handelbares CO₂-Zertifikat

Holz und andere bio-basierte Baustoffe binden Kohlenstoff über Jahrzehnte. Die neue EU-Methodik macht diese Speicherung erstmals zertifizierbar – die tgo AG bringt Sie von der Idee bis zur ausgestellten Einheit.

~737kg CO₂ gespeichert je m³ Bauholz
35–100Jahre anrechenbare Speicherdauer
2024/3012EU-Verordnung als rechtlicher Rahmen
Re-Zertifizierungs-Audit – dann handelbar
Warum jetzt

Die EU schafft einen neuen Markt für gespeicherten Kohlenstoff im Bau

Mit der Carbon Removal & Carbon Farming Verordnung (CRCF, EU 2024/3012) entsteht ein EU-weiter Qualitätsrahmen für Kohlenstoffentnahmen. Eine eigene Methodik für die langfristige biogene Kohlenstoffspeicherung in Gebäuden befindet sich gerade in Ausarbeitung – wer heute vorbereitet ist, sichert sich den First-Mover-Vorteil.

Speicher statt Emission

Bio-basierte Bauteile binden atmosphärischen Kohlenstoff über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes. Genau diese Wirkung wird künftig anerkannt und ausgewiesen.

Neuer Erlösstrom

Aus geprüfter Speicherleistung werden zertifizierte Einheiten – ein zusätzlicher Wert für Hersteller, Bauträger und Investoren, der sich vermarkten lässt.

Rechtssicher dokumentiert

DoPC nach EU 2024/3110 und EPDs nach EN 15804 liefern die Datenbasis. Wir machen daraus eine prüffähige Mengen- und Kohlenstoffbilanz auf Gebäudeebene.

Für wen

Ein Vorteil für die gesamte Bau-Wertschöpfungskette

Ob Sie produzieren, planen, bauen oder finanzieren – an einer CRCF-Zertifizierung verdient die ganze Kette mit. Wir holen jeden an seinem Punkt ab.

Hersteller

Baustoff­produzenten

Wir bringen Ihre Produkte mit belastbaren DoPC-/EPD-Daten in die CRCF-Fähigkeit und machen den gespeicherten Kohlenstoff zum Verkaufsargument.

Bauherren

Bauträger & Projekt­entwickler

Als Operator eines Bauprojekts erzeugen Sie die zertifizierten Einheiten. Wir begleiten Eligibility, Baseline, Monitoring und Audit.

Planung

Architekten & Fachplaner

Wir legen Projekte von Beginn an CRCF-konform aus – inklusive Mengen­nachweis je Bauteil und Bill of Quantities für das Audit.

Kapital

Investoren & Finanzierer

Zertifizierte Speicherleistung stärkt ESG-Profile und Green-Bond-Stories. Wir liefern die Substanz hinter der grünen Finanzierung.

Kurz erklärt

Was wird eigentlich zertifiziert?

Anerkannt wird der biogene Kohlenstoff, der in förderfähigen Baustoffen in langlebigen Bauteilen verbaut ist – abzüglich der damit verbundenen Treibhausgas-Emissionen und einer Referenz-Baseline.

Die Rechenlogik (vereinfacht): Netto-Speicherleistung = gespeicherter biogener Kohlenstoff (CRtotal) − Baseline (CRbaseline) − verbundene Emissionen der Module A1–A5 (GHGassociated). Nur was über ein „business-as-usual"-Referenzgebäude hinausgeht, zählt als echter Klimanutzen.

Förderfähige Bauteile

  • Fundamente & Bodenplatte (Unterbau)
  • Kellerbauteile & Kellerdämmung
  • Tragwerk: Rahmen, Decken, Wände, Dachstruktur
  • Dach-, Boden-, Decken- & Wanddämmung
  • Mindestens 35 Jahre erwartete Nutzungsdauer

Voraussetzungen am Projekt

  • Neubau Bürogebäude / Gebäude ab 4 Geschossen (Standard-Baseline) – oder projektspezifische Baseline
  • Nachhaltigkeitskriterien erfüllt (s. unten)
  • Erwartete Gebäude-Lebensdauer ≥ 35 Jahre
  • Lückenlose Mengen­dokumentation der Baustoffe
  • Kein Doppelzählen mit dauerhaften Entnahme-Einheiten (z. B. Biochar)
Der tgo Prozess

Von Baustoff zu CO₂-Zertifikat

Unser bewährter Weg „Von Rohstoff zu CO₂-Zertifikat" – übersetzt auf den Bau. Sie liefern Projekt und Daten, wir steuern Methodik, Nachweise und Zertifizierungsstelle.

Baustoff → Eligibility → Baseline → Quantifizierung → Monitoring → Audit → Zertifikat

Eligibility-Check

Projekt, Bauteile und Produkte auf CRCF-Fähigkeit prüfen.

Baseline

Standardisiert (=0) oder projektspezifisches Referenzgebäude festlegen.

Quantifizierung

DoPC/EPD-Daten zu Speicherung & Emissionen je Bauteil hochrechnen.

Monitoring-Plan

Bill of Quantities, Zeichnungen, Mengenabgleich & Risikoscreening.

Re-Zertifizierungs-Audit

Einmaliges Audit nach Fertigstellung – Einheiten werden ausgestellt.

Monitoring & Erlös

Alle 5 Jahre Bestätigung, Buffer-Pool, Handel der Einheiten.

Die wichtigsten Eckdaten

Was die Methodik konkret verlangt

Damit Sie wissen, worauf es ankommt – die zentralen Kennzahlen des Entwurfs auf einen Blick.

35 / 50 / 100
Jahre Speicherzusage

Wählbare Monitoring-Dauer – je länger, desto höher der Anrechnungswert.

3 / 6 / 15 %
Buffer je Speicherdauer

Anteil der Einheiten als Sicherheits­puffer gegen Reversal-Risiken.

≥ 70 %
Holz aus nachh. Quelle

Aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und/oder recycelt, mit Chain-of-Custody.

A1–A5
Lebenszyklus-Module

Von Rohstoff bis Einbau – diese Emissionen werden gegengerechnet.

Nachhaltigkeit & Qualität

  • Sorgfaltspflicht & Chain-of-Custody für Holzprodukte
  • Recyclingfähigkeit erhalten – keine schädlichen Behandlungen
  • Schadstoffgrenzen, z. B. < 0,06 mg Formaldehyd/m³ bei Dämmstoffen
  • Daten­qualität mind. „fair" nach PEF-Kriterien

Sicherheit & Haftung

  • Risikobewertung: Standort-, Gebäude- & Feuchterisiken
  • Additionalität: Regulierungs- & Wirtschaftlichkeitstest (bei projektspez. Baseline)
  • Haftungsmechanismus über Buffer-Pool oder Versicherung
  • Monitoring-Bericht mind. alle 5 Jahre im Nutzungszeitraum
Unser Angebot

In drei Stufen zum Zertifikat

Starten Sie mit einem kompakten Check und bauen Sie Schritt für Schritt aus – ohne Risiko, mit klarem Fahrplan. So arbeiten wir bei tgo am liebsten.

Stufe 1 · Einstieg

Machbarkeits-Workshop

395 € exkl. MwSt.

In wenigen Stunden Klarheit: Lohnt sich CRCF für Ihr Projekt oder Produkt?

  • Eligibility-Schnellcheck Projekt & Bauteile
  • Grobe Potenzial­abschätzung der Einheiten
  • Lücken bei DoPC/EPD-Daten identifizieren
  • Konkreter Fahrplan als Ergebnis
Workshop anfragen
Beliebteste Stufe Stufe 2 · Begleitung

Full-Service Zertifizierung

individuell

Wir führen Sie end-to-end bis zur ausgestellten, handelbaren Einheit.

  • Baseline & Referenzgebäude festlegen
  • Quantifizierung & prüffähige Bilanz
  • Activity- & Monitoring-Plan erstellen
  • Steuerung der Zertifizierungsstelle & Audit
  • Vermarktung der Einheiten
Erstgespräch sichern
Stufe 3 · Betrieb

Monitoring & Erlös

im Service

Werterhalt über die gesamte Speicherdauer – wir behalten Fristen im Blick.

  • Monitoring-Berichte (alle 5 Jahre)
  • Reversal- & Buffer-Management
  • Reporting für ESG & Green Bonds
  • Zugang zu Käufern & Märkten
Mehr erfahren
Warum tgo AG

Kohlenstoff zertifizieren ist unser Handwerk

„Von Rohstoff zu CO₂-Zertifikat" begleiten wir seit Jahren in Landwirtschaft und Industrie. Dieselbe Methodenkompetenz bringen wir jetzt in den Bau.

Erfahrung & Expertise

Tiefes Wissen zu Kohlenstoff­bilanzen, internationalen Standards und Zertifizierung (u. a. DEKRA).

Ehrlich & transparent

Klare Aussagen zu Aufwand, Chancen und Grenzen. Kein Greenwashing – prüffähige Substanz.

Maßgeschneidert

Individuelle Konzepte je nach Rolle in der Wertschöpfungskette – vom Hersteller bis zum Investor.

Mitglied im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) & Deutschen Verband für Negative Emissionen (DVNE)
Häufige Fragen

Gut zu wissen

Ist die Methodik schon in Kraft?

Nein – die Methodik für die biogene Kohlenstoffspeicherung in Gebäuden befindet sich derzeit in Ausarbeitung bei der EU-Kommission (Optionspapier, Stand April 2026). Genau deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt, sich vorzubereiten: Wer Projekte und Produktdaten früh CRCF-konform aufstellt, ist startklar, sobald die Methodik final ist.

Welche Gebäude sind förderfähig?

Im Kern Neubauten von Bürogebäuden oder Gebäuden ab vier Geschossen (mit standardisierter Baseline). Je nach finaler Option können auch weitere Gebäudetypen und Renovierungen über eine projektspezifische Baseline einbezogen werden. Bauteile müssen eine Nutzungsdauer von mindestens 35 Jahren haben.

Wie viel Kohlenstoff steckt in meinem Baustoff?

Als Richtwert speichert ein Kubikmeter Bauholz rund 737 kg CO₂. Der genaue Wert ergibt sich aus Masse, Dichte, Feuchtegehalt und Kohlenstoffanteil und wird aus der DoPC bzw. EPD des Produkts abgeleitet. Wir rechnen das für Ihr Projekt sauber hoch.

Was muss ich an Daten liefern?

Vor allem belastbare Produktdaten (DoPC nach EU 2024/3110 oder EPD nach EN 15804) sowie eine Mengen­dokumentation der eingebauten Baustoffe (Bill of Quantities) und Baupläne. Fehlen Daten, zeigen wir im Workshop, wie die Lücken geschlossen werden.

Wie lange muss der Kohlenstoff gespeichert bleiben?

Die Methodik sieht wählbare Zeiträume von 35, 50 oder 100 Jahren vor. Je länger die Zusage, desto höher der Wert – aber auch der Sicherheits­puffer (3 % bei 35 Jahren bis 15 % bei 100 Jahren).

Jetzt starten

Machen wir Ihren Bau zum Klimaschutz, der sich rechnet

Sichern Sie sich ein unverbindliches Erstgespräch. Wir prüfen gemeinsam, welches Potenzial in Ihren Projekten und Produkten steckt.

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